Relegation zur Regionalliga Bayern ausgelost: Fürth sorgt weiter für ein Fragezeichen

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Die Würfel sind gefallen – zumindest fast. Obwohl noch nicht endgültig feststeht, welche Mannschaften tatsächlich an der Relegation zur Regionalliga Bayern teilnehmen, hat der Bayerische Fußball-Verband (BFV) bereits die Paarungen ausgelost. Doch ganz sicher sind Teilnehmer der beiden Spielpaarungen eben noch nicht, denn die SpVgg Greuther Fürth sorgt weiterhin für ein Fragezeichen.

Die Ausgangslage: Alles schaut auf Fürth

Fest steht: Die beiden Tabellenletzten der Regionalliga Bayern steigen direkt ab. Gleichzeitig steigen die Meister der beiden Bayernliga-Staffeln direkt auf. Doch wer die beiden Absteiger der Regionalliga Bayern sind, steht noch nicht endgültig fest. Während die SpVgg Hankofen-Hailing bereits sicher den Gang aus der Regionalliga antreten muss, ist der zweite Absteiger noch offen.

Hier kommt die SpVgg Greuther Fürth ins Spiel. Obwohl die Reserve der Fürther die Saison auf Rang 16 der Regionalliga Bayern beendet hat und damit eigentlich Teilnehmer der Relegation wäre, droht der direkte Abstieg. Der Grund liegt bei der Profimannschaft, die selbst in die Relegation um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga gegen Rot-Weiss Essen muss.

Sollte die SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga absteigen, hätte das automatisch Folgen für die zweite Mannschaft. Die U23 würde dann ans Tabellenende der Regionalliga Bayern zurückgestuft und direkt absteigen. Das hätte zur Folge, dass der bisherige Tabellen-17., der SV Viktoria Aschaffenburg, auf Rang 16 vorrücken und damit doch noch die Chance auf den Klassenerhalt über die Relegation erhalten würde.

Die Mannschaften, die um den Aufstieg in die Regionalliga spielen, stehen hingegen bereits fest. Während der SC Eltersdorf als Meister der Bayernliga Nord direkt in die Regionalliga Bayern zurückkehrt, muss der Vizemeister ASV Cham in die Relegation. In der Bayernliga Süd profitiert der TSV Landsberg davon, dass Meister TSV 1860 München II nicht aufstiegsberechtigt ist. Deshalb steigt der Vizemeister direkt auf. Als Tabellendritter nimmt deshalb der SV Kirchanschöring an der Aufstiegsrelegation teil.

Diese Paarungen wurden ausgelost

Nachdem mit dem ASV Cham, dem SV Kirchanschöring und dem TSV Schwaben Augsburg drei Teilnehmer bereits feststanden, loste der BFV im Haus des Fußballs in München die Relegationsspiele aus. Die Auslosung ergab, dass der SV Kirchanschöring auf die Schwabenritter aus Augsburg trifft. Der ASV Cham muss aufgrund der unklaren Fürther Situation hingegen weiter warten. Das Hinspiel zwischen dem SV Kirchanschöring und dem TSV Schwaben Augsburg findet bereits am Dienstag beim Bayernligisten statt. Das Rückspiel nach Europapokal-Modus steigt drei Tage später in Augsburg.

Die Paarungen im Überblick

Hinspiele:

Dienstag, 19.05., 19:00 Uhr
SV Kirchanschöring – TSV Schwaben Augsburg
Freitag, 29.05., 18:30 Uhr
ASV Cham – SpVgg Greuther Fürth II / SV Viktoria Aschaffenburg

Rückspiele:

Freitag, 22.05., 18:00 Uhr
TSV Schwaben Augsburg – SV Kirchanschöring
Dienstag, 02.06., 18:30 Uhr
SpVgg Greuther Fürth II / SV Viktoria Aschaffenburg – ASV Cham