Nach drei Jahren an der Seitenlinie des 1. FC Köln II wird Evangelos Sbonias in den Trainerstab der Bundesliga-Profis aufrücken und künftig unter René Wagner im Staff der Bundesliga-Mannschaft arbeiten. Parallel dazu formt der Klub seine Regionalliga-Mannschaft neu und setzt dabei verstärkt auf Erfahrung. Mit Jonas Arweiler kommt ein torgefährlicher Angreifer an das Geißbockheim, während Niklas Hoffmann die Defensive der Kölner stabilisieren soll.
Sbonias in die erste Mannschaft befördert
Beim 1. FC Köln II kommt es zu Beginn der Vorbereitung auf die Saison 2026/27 der Regionalliga West zu einer enormen Veränderung. Evangelos Sbonias verlässt nach drei Jahren auf der Position des Cheftrainers die U 21 des 1. FC Köln und steigt in den Trainerstab der Bundesliga-Profis um Coach René Wagner auf. Der 43-Jährige war 2023 vom damaligen Fünftligisten SG Sonnenhof Großaspach ans Geißbockheim gewechselt und übernahm dort eine Mannschaft, die sich in der Regionalliga West sportlich wie strukturell neu sortieren musste. In den folgenden drei Spielzeiten stabilisierte er die „Jung-Geißböcke“ schrittweise und führte sie zu den Platzierungen sechs, acht und zuletzt Rang zehn.
Noch wichtiger aus Sicht des Nachwuchsleistungszentrums: Unter seiner Führung gelang mehreren Talenten der Sprung in den Profibereich, darunter Damion Downs und Fynn Schenten. Technischer Direktor Lukas Berg hob insbesondere die Verzahnung zwischen Nachwuchs- und Lizenzbereich hervor und betonte die Bedeutung seiner Arbeit für die Entwicklung am Geißbockheim. Die Nachfolge im U-21-Bereich übernehmen zunächst die bisherigen Co-Trainer Marcel Ivanusa und Tim Strenger.
Niklas Hoffmann: Verstärkung der Defensive
Parallel zur internen Beförderung von Sbonias treibt der FC die personelle Neuaufstellung seiner U 21 weiter voran. Mit Jonas Arweiler kommt ein offensivstarker Angreifer vom SC Verl an den Rhein, der in der abgelaufenen Saison der 3. Liga mit 14 Treffern und hoher Joker-Effizienz überzeugte. Besonders seine Abschlussstärke nach Einwechslungen (neun Jokertore) machte den 29-Jährigen zu einem der effektivsten Stürmer der Liga. Trotz einer verletzungsbedingten Pause zum Saisonende gilt er als klarer Kandidat für Führungsaufgaben im jungen Kader.
Nur wenige Tage zuvor hatte der FC bereits Innenverteidiger Niklas Hoffmann verpflichtet. Der 29-Jährige bringt reichlich Drittliga-Erfahrung aus 86 Einsätzen sowie Zweitliga-Erfahrung mit und soll der jungen Mannschaft Stabilität und Kompaktheit geben. Beide Transfers folgen der klaren Idee, die Mischung aus Entwicklungsspielern und erfahrenen Leistungsträgern zu stärken.
Mit diesen Entscheidungen schärft der 1. FC Köln das Ziel seiner U 21 weiter: Talente sollen zu Führungsspielern entwickelt werden, die in der Regionalliga West sofort Verantwortung übernehmen können und die auf den nächsten Karriereschritt im Profifußball vorbereitet werden. Erfahrene Spieler wie Niklas Hoffmann sowie Jonas Arweiler fördern eine solche Entwicklung maßgeblich.


