Wer steigt in die Regionalliga Südwest auf? So laufen die Aufstiegsspiele

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Drei Tickets für die Regionalliga Südwest sind schon vergeben – eines fehlt noch. Und dieses wird traditionell nicht verschenkt, sondern in einer kleinen, feinen Dreier-Aufstiegsrunde im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgespielt.

Die Ausgangslage

Aus der Hessenliga steigt die U21 von Eintracht Frankfurt auf, aus Baden-Württemberg der VfR Aalen. In der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar ist das Rennen dagegen noch offen – dort entscheidet sich am letzten Spieltag das Duell zwischen dem FK Pirmasens und der zweiten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern, wer den direkten Sprung in die 4. Liga schafft. Doch auch in dieser Saison gibt es einen vierten Aufsteiger, der in einer kleinen, aber hochspannenden Dreier-Runde im Modus „Jeder gegen jeden“ ausgespielt wird. Teilnehmen dürfen die jeweiligen Vizemeister der drei Oberligen.

Für die Hessenliga geht der FC Eddersheim ins Rennen, aus Baden-Württemberg ist der VfR Mannheim dabei, und aus der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar komplettiert der Verlierer des Duells zwischen dem FK Pirmasens und der U21 des 1. FC Kaiserslautern das Teilnehmerfeld.

Der Modus der Aufstiegsspiele

Die Ansetzung ist wie gewohnt etwas knifflig – um nicht zu sagen: rollierend. Denn die drei Vizemeister treten in dem seit der Saison 2021/22 eingeführten System an, bei dem lediglich die erste Spielpaarung feststeht. Für die Aufstiegsrunde 2026 gilt: Der Vizemeister aus Baden-Württemberg hat im ersten Spiel Heimrecht und empfängt voraussichtlich am 4. Juni den Vertreter aus Hessen.

Spannend wird es danach, denn alles Weitere hängt vom Ausgang der Auftaktpartie ab: Endet diese unentschieden oder gewinnt das hessische Team, erhält der Vertreter aus Rheinland-Pfalz/Saar im zweiten Spiel (voraussichtlich 7. Juni) das Heimrecht gegen Baden-Württemberg. Setzt sich dagegen Baden-Württemberg im ersten Spiel durch, ändert sich der Ablauf entsprechend: Dann darf Hessen im zweiten Spiel zu Hause antreten und trifft dort auf den Vertreter aus Rheinland-Pfalz/Saar.

Das dritte Spiel (voraussichtlich 10. Juni) bestreiten schließlich die beiden Teams, die bis dahin noch nicht direkt aufeinandergetroffen sind. Das Heimrecht geht dabei an die Mannschaft, die ihr erstes Spiel auswärts bestreiten musste – unabhängig davon, ob aus Hessen oder Rheinland-Pfalz/Saar.

Die drei Möglichkeiten in der Übersicht

Variante 1: Sieg von Baden-Württemberg in Spiel 1

Spiel 1
Baden-Württemberg – Hessen 1:0

Spiel 2
Hessen – Rheinland-Pfalz/Saar

Spiel 3
Rheinland-Pfalz/Saar – Baden-Württemberg

Variante 2: Unentschieden in Spiel 1

Spiel 1
Baden-Württemberg – Hessen 0:0

Spiel 2
Rheinland-Pfalz/Saar – Baden-Württemberg

Spiel 3
Hessen – Rheinland-Pfalz/Saar

Variante 3: Sieg von Hessen in Spiel 1

Spiel 1
Baden-Württemberg – Hessen 0:1

Spiel 2
Rheinland-Pfalz/Saar – Baden-Württemberg

Spiel 3
Hessen – Rheinland-Pfalz/Saar