Chemie Leipzig: Rajk Lisinski erleidet Syndesmosebandriss

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Schlechte Nachrichten für die BSG Chemie Leipzig: Rechtsverteidiger Rajk Lisinski hat sich im Regionalliga-Spiel bei Tasmania Berlin einen Syndesmosebandriss zugezogen. Der 23-Jährige war in der 72. Minute ausgewechselt worden und fällt nun für mehrere Monate aus.

Die Verletzung wurde nach dem Auswärtsspiel diagnostiziert. Chemie hatte das Kellerduell in Berlin am 16. September mit 5:2 gewonnen und damit den ersten Saisonsieg in der Regionalliga Nordost eingefahren. Lisinski lag kurz vor seiner Auswechslung verletzt am Boden.

Stammspieler mit Kämpferherz fällt lange aus

Lisinski gehört seit Januar 2025 zum Kader der Chemiker und hat sich auf der rechten Abwehrseite festgespielt. Der gebürtige Eutiner kam einst von Viktoria Berlin nach Leutzsch und gilt als dynamischer, laufstarker Außenverteidiger. Beim Verein wird er als Spieler mit großem Einsatzwillen beschrieben.

Ein Syndesmosebandriss ist eine schwere Verletzung am Sprunggelenk. Die Ausfallzeit beträgt in der Regel mehrere Monate. Ein genauer Rückkehrtermin steht noch nicht fest.

Rückschlag im Abstiegskampf

Die Nachricht trifft Chemie Leipzig in einer schwierigen Phase. Nach zehn Spieltagen steht die BSG mit sechs Punkten im unteren Tabellendrittel der Regionalliga Nordost. Nach dem Sieg in Berlin folgte am vergangenen Wochenende eine 1:3-Heimniederlage gegen den Chemnitzer FC.

Mit Lisinski fehlt nun ein wichtiger Bestandteil der Defensive. Nächstes Pflichtspiel der Chemiker ist am Sonntag, 27. September, auswärts bei Erzgebirge Aue.