Regionalliga Bayern: Zusammenfassung des 34. Spieltags

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Der 34. Spieltag der Regionalliga Bayern hatte zum Saisonabschluss noch einmal einiges zu bieten. Meister 1. FC Nürnberg II verabschiedete sich mit einem Remis bei Schlusslicht Hankofen-Hailing aus einer starken Spielzeit, während die Würzburger Kickers mit einem deutlichen Auswärtssieg in Ansbach weiter Selbstvertrauen für die anstehenden Aufstiegsspiele tankten. Im Tabellenkeller fiel nun auch die letzte Entscheidung: Der FC Augsburg II rettet sich trotz einer Niederlage direkt, während der TSV Schwaben Augsburg nach der Pleite in Illertissen den Gang in die Relegation antreten muss. Viktoria Aschaffenburg kassiert gegen FC Bayern München II eine klare Heimniederlage und darf nur noch auf Schützenhilfe aus der 2. Bundesliga hoffen. Außerdem sorgten die SpVgg Unterhaching und der TSV Aubstadt mit klaren Heimsiegen für einen gelungenen Abschluss vor der Sommerpause.

SpVgg Unterhaching – SV Wacker Burghausen 4:0

Die SpVgg Unterhaching hat sich mit einem klaren 4:0-Heimsieg gegen den SV Wacker Burghausen aus der Saison verabschiedet. Überragender Mann auf dem Platz war dabei Skarlatidis, der an sämtlichen Treffern direkt beteiligt war und der Partie seinen Stempel aufdrückte. Sportlich ging es für beide Mannschaften am 34. Spieltag der Regionalliga Bayern zwar nicht mehr um allzu viel, dennoch entwickelte sich vor 2.225 Zuschauern im Uhlsport-Park zunächst ein ordentliches Traditionsduell. In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Teams weitgehend auf Augenhöhe, ohne dabei jedoch an ihr Limit zu gehen. Torchancen blieben deshalb lange Mangelware. Mit der ersten wirklich gefährlichen Aktion ging Unterhaching dann in Führung. Skarlatidis flankte gefühlvoll an den langen Pfosten, wo Stiefler seine Kopfballstärke ausspielte und zum 1:0 einköpfte (23.). Burghausen brauchte anschließend lange, um offensiv gefährlich zu werden, hatte kurz vor der Pause aber die große Chance auf den Ausgleich. Sanne scheiterte jedoch freistehend an Avdija, der mit einer starken Parade die Führung festhielt (36.).

Kurz nach dem Seitenwechsel legte Haching nach. Nach schöner Vorarbeit von Ehlich traf Skarlatidis diesmal selbst und erhöhte in der 51. Minute auf 2:0. Burghausen blieb zwar bemüht, ging mit seinen wenigen Chancen aber zu fahrlässig um. Besonders Diowo vergab eine große Gelegenheit, als er freistehend über das Tor schoss (62.). In der Schlussphase machte Unterhaching dann endgültig alles klar. Wieder war Skarlatidis beteiligt, dessen Freistoßflanke Pfeiffer zum 3:0 verwertete (72.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Obermeier nach einer weiteren gefährlichen Hereingabe von Skarlatidis per Kopf zum 4:0-Endstand (86.). Damit verabschiedet sich die SpVgg Unterhaching mit einem souveränen Heimsieg in die Sommerpause und beweist noch einmal ihre Klasse.

FV Illertissen – TSV Schwaben Augsburg 2:1

Der TSV Schwaben Augsburg hat den direkten Klassenerhalt verpasst und muss nach der 1:2-Niederlage beim FV Illertissen nun den Umweg über die Relegation gehen. Im entscheidenden Endspiel fehlte den Gästen vor allem offensiv über weite Strecken die Durchschlagskraft. Dabei war die Ausgangslage klar: Augsburg brauchte mindestens einen Punkt und musste gleichzeitig auf Schützenhilfe hoffen, um noch auf den rettenden 14. Tabellenplatz zu springen. Doch schon früh gerieten die Schwabenritter ins Hintertreffen. Nach nur wenigen Minuten entschied Schiedsrichter Marcel Krauß auf Handelfmeter für Illertissen, den Rühle souverän zur frühen Führung verwandelte (4.). Die Gäste taten sich anschließend schwer, offensiv gefährlich zu werden. Viele Angriffe liefen unsauber aus, während Illertissen deutlich zielstrebiger wirkte. Besonders Rühle bereitete der Defensive der Augsburger große Probleme und erhöhte nach einem starken Dribbling auf 2:0 (28.). Bis zur Pause blieb Illertissen die klar gefährlichere Mannschaft.

Auch nach dem Seitenwechsel bemühte sich der TSV um den Anschluss, wirklich zwingend wurde Augsburg jedoch lange nicht. Erst in der Schlussphase kam noch einmal Hoffnung auf: Krug verwandelte in der 84. Minute einen Foulelfmeter zum 1:2-Anschluss. Für den direkten Klassenerhalt hätten die Fuggerstädter allerdings noch einen weiteren Treffer gebraucht, um den Stadtrivalen FC Augsburg II noch hinter sich zu lassen. Trotz aller Bemühungen blieb dieser Treffer aus. Damit muss der TSV Schwaben Augsburg nach der Niederlage in die Relegation und verpasst den direkten Klassenerhalt.

TSV Aubstadt – SpVgg Bayreuth 4:0

Der TSV Aubstadt hat sich am letzten Spieltag mit einem überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen die SpVgg Bayreuth in die Sommerpause verabschiedet und sich damit zugleich einen Platz in der oberen Tabellenhälfte gesichert. Nach der Niederlage gegen den TSV Schwaben Augsburg zeigte die Mannschaft vor den eigenen Fans die erhoffte Reaktion und ließ den Gästen aus Oberfranken diesmal kaum eine Chance. Dabei hatte die Partie zunächst durchaus das Potenzial für ein zähes Spiel. Bayreuth war zuletzt mit leidenschaftlicher Defensivarbeit aufgefallen und hatte sogar Meister Nürnberg II ein torloses Remis abgerungen. Auch in Aubstadt wollten die Gäste zunächst kompakt stehen und vor allem über schnelles Umschaltspiel gefährlich werden. Doch die Gastgeber fanden diesmal deutlich bessere Lösungen gegen die Bayreuther Defensive. Nach gut 20 Minuten brachte Moll den TSV Aubstadt schließlich auf Kurs und traf zur verdienten Führung (24.). Nur wenige Minuten später legten die Hausherren direkt nach: Fischer erhöhte in der 28. Minute auf 2:0 und sorgte damit früh für klare Verhältnisse. Bayreuth wirkte nach dem Doppelschlag sichtlich verunsichert, was Aubstadt eiskalt ausnutzte. So stellte Grimm bereits in der 34. Minute auf 3:0 und sorgte noch vor der Pause für eine komfortable Führung.

Daran änderte sich auch nach dem Wiederanpfiff wenig. Bayreuth versuchte mit gleich mehreren Wechseln in der zweiten Halbzeit noch einmal neue Impulse zu setzen, wirklich zurück in die Partie fanden die Gäste aber nicht mehr. Stattdessen machte Schmidt mit dem Treffer zum 4:0 endgültig alles klar (51.). In der Folge verwaltete Aubstadt die deutliche Führung souverän und brachte den Heimsieg ohne größere Probleme über die Zeit. Für die Gastgeber war es damit ein gelungener Saisonabschluss vor heimischem Publikum, während Bayreuth nach zuvor stabilen Auftritten defensiv diesmal deutlich zu viele Räume anbot.

1. FC Nürnberg II – SpVgg Hankofen-Hailing 2:2

Im vorerst letzten Regionalliga-Spiel hat sich die SpVgg Hankofen-Hailing noch einmal mit einer starken Leistung verabschiedet. Gegen den bereits feststehenden Meister 1. FC Nürnberg II erkämpften sich die Niederbayern nach einem Zwei-Tore-Rückstand noch ein verdientes 2:2-Unentschieden und sorgten damit für einen versöhnlichen Abschluss einer insgesamt schwierigen Saison. Der letzte Tabellenplatz und der damit verbundene Abstieg standen allerdings bereits vor dem Anpfiff fest. Wie erwartet übernahm der frischgebackene Meister aus Nürnberg zunächst die Kontrolle über das Spiel. Die Gäste hatten deutlich mehr Ballbesitz und wollten ihren Fans zum Saisonabschluss noch einmal attraktiven Offensivfußball bieten. Hankofen konzentrierte sich dagegen vor allem auf die Defensive und versuchte, ordentlich dagegenzuhalten. Kaum war die Anfangsviertelstunde absolviert, ging der Club dann in Führung: Von der Hitz nutzte eine Unsicherheit der Gastgeber eiskalt aus und brachte Nürnberg mit 1:0 in Front (16.). Kurz vor der Pause legte Ebner nach und erhöhte auf 2:0 für den Meister (43.).

Trotz des Rückstands zeigte Hankofen-Hailing im zweiten Durchgang noch einmal Moral und kämpfte sich Stück für Stück zurück in die Partie. Die Gastgeber wurden mutiger, gewannen mehr Zweikämpfe und kamen nun auch offensiv häufiger gefährlich vor das Nürnberger Tor. Innerhalb kurzer Zeit belohnte sich die SpVgg schließlich für ihren Aufwand. Erst erzielte Pex den Anschlusstreffer zum 1:2 (71.). Nur wenige Minuten später schnürte Pex mit dem Treffer zum 2:2-Ausgleich seinen Doppelpack (77.) und machte damit die Aufholjagd perfekt. Nürnberg versuchte in der Schlussphase zwar noch einmal, die Partie auf seine Seite zu ziehen, doch Hankofen verteidigte leidenschaftlich und brachte das Remis über die Zeit. Entsprechend zufrieden zeigte sich auch Trainer Tobias Beck nach dem Schlusspfiff. Der Coach sprach von einem verdienten Unentschieden und lobte vor allem die Moral seiner Mannschaft nach dem Rückstand. Für Hankofen-Hailing endet damit vorerst das Kapitel Regionalliga Bayern, ehe in der kommenden Saison in der Bayernliga ein neuer Anlauf gestartet werden soll.

SpVgg Ansbach – Würzburger Kickers 1:4

Die Würzburger Kickers haben sich mit einem souveränen 4:1-Auswärtssieg bei der SpVgg Ansbach ordentlich Selbstvertrauen für die anstehenden Aufstiegsspiele gegen Lok Leipzig geholt. Zwischen den beiden Duellen wartet auf die Unterfranken allerdings zunächst noch das Landespokalfinale gegen 1860 München. Dabei erwischte Ansbach zunächst den deutlich besseren Start. Schon nach wenigen Minuten nutzte Seefried einen Ausrutscher von Würzburg-Keeper Guttenberger eiskalt aus und hob den Ball zur frühen Führung über den Schlussmann hinweg ins Tor (3.). Die Antwort der Kickers ließ jedoch nicht lange auf sich warten, denn nur wenige Minuten später stellte Würzburg die Partie komplett auf den Kopf. Zunächst traf Nischalke nach einem starken Steilpass zum schnellen 1:1-Ausgleich (7.), ehe Ansbachs Keeper Mottl mit einem missglückten Rückpass unfreiwillig nachhalf. Der Ball landete bei Hemmerich, der problemlos ins leere Tor zum 2:1 einschob (9.). In der Folge übernahmen die Gäste zunehmend die Kontrolle und bestimmten über weite Strecken das Spiel. Ansbach blieb zwar gefährlich, vor allem kurz vor der Pause, doch Würzburg verteidigte die knappe Führung zunächst erfolgreich.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lebendig. Ansbach kam engagiert aus der Kabine und hätte beinahe ausgeglichen, doch auch Würzburg hatte Möglichkeiten zur Vorentscheidung. Thomann traf in der 60. Minute nur den Pfosten, auf der anderen Seite scheiterte Angermeier ebenfalls am Aluminium (64.). Immer wieder war zudem Kickers-Keeper Guttenberger gefragt, der mehrfach stark reagierte. In der Schlussphase machten die Gäste dann endgültig alles klar. Cisse traf in der 88. Minute mit einem Abschluss über die Unterkante der Latte zum 3:1, ehe Omore in der Nachspielzeit eine Freistoßflanke zum 4:1-Endstand über die Linie drückte (90.+3). Damit verabschieden sich die Würzburger Kickers mit einem überzeugenden Erfolg in die heiße Phase der Saison und richten den Fokus nun auf die Aufstiegsspiele zur 3. Liga gegen Lok Leipzig.

Viktoria Aschaffenburg – FC Bayern München II 0:5

Für Viktoria Aschaffenburg endete der letzte Spieltag mit einer deutlichen 0:5-Heimniederlage gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern. Den Gang in die Bayernliga kann jetzt nur noch der Abstieg der SpVgg Greuther Fürth aus der 2. Bundesliga verhindern. Sollte Fürth noch absteigen, würde die Reserve der Franken ans Tabellenende der Regionalliga rutschen und Aschaffenburg doch noch auf den Relegationsplatz klettern. Sportlich lief für die Gastgeber gegen die Bayern-Amateure allerdings kaum etwas zusammen. Die Münchner übernahmen von Beginn an die Kontrolle, ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und drängten den SVA tief in die eigene Hälfte. Aschaffenburg versuchte vor allem über Kompaktheit dagegenzuhalten, hielt dem Druck aber nur knapp eine halbe Stunde stand. In der 27. Minute brachte Assomo die Gäste in Führung, nachdem er im Strafraum am schnellsten schaltete und den Ball über die Linie stocherte. Kurz vor der Pause legte Heinz nach und traf nach Vorarbeit von Ofli flach zum 2:0 ins Eck (39.). Damit wurde die Aufgabe für die Hausherren bereits vor dem Seitenwechsel extrem schwierig.

Nach der Pause startete Aschaffenburg zwar engagierter, doch erneut trafen nur die Bayern. Heinz erzielte mit einem platzierten Abschluss das 3:0 und machte mit seinem 21. Saisontor gleichzeitig die Torjägerkanone der Regionalliga Bayern perfekt (58.). Spätestens jetzt war die Partie entschieden. Die Gäste spielten sich anschließend weiter in einen kleinen Rausch. Heinz glänzte wenig später auch noch als Vorbereiter für Lambe, der auf 4:0 erhöhte (68.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Ofli mit einem strammen Abschluss unter die Latte zum 5:0-Endstand (80.). Trotz des Kantersiegs zum Abschluss der Saison beendet der FC Bayern München II die Spielzeit auf Platz acht und damit mit dem schlechtesten Ergebnis der Vereinshistorie.

FC Augsburg II – FC Memmingen 0:1

Der FC Augsburg II hat sich trotz einer bitteren Last-Minute-Niederlage gegen den FC Memmingen den direkten Klassenerhalt in der Regionalliga Bayern gesichert. Im Fernduell mit dem TSV Schwaben Augsburg reichte der Feulner-Elf am Ende das bessere Torverhältnis, weil die Schwabenritter parallel ebenfalls leer ausgingen. Damit bleibt der FCA II viertklassig, während der TSV Schwaben den Umweg über die Relegation gehen muss. Auf dem Platz war Augsburg vor allem im ersten Durchgang die aktivere Mannschaft. Die Gastgeber hatten deutlich mehr Ballbesitz und erspielten sich einige gute Möglichkeiten, scheiterten aber immer wieder am starken Memminger Keeper Unger. Malaj (6./41.), Sorg (11.) und Onoda (38.) fanden allesamt ihren Meister im FCM-Schlussmann. Memmingen konzentrierte sich dagegen vor allem auf die Defensive und setzte aus einer kompakten Ordnung heraus immer wieder kleine Nadelstiche nach vorne. Tore fielen vor der Pause allerdings keine.

Im zweiten Abschnitt blieb der FCA zunächst das spielbestimmende Team. Augsburg drängte weiter auf die Führung, biss sich aber immer wieder an der vielbeinigen Memminger Defensive die Zähne aus. Besonders Onoda hatte Pech, als er zunächst in letzter Sekunde am Abschluss gehindert wurde (53.) und wenig später nur knapp am rechten Pfosten vorbeizielte. Die Hausherren waren dem 1:0 deutlich näher als die Gäste – doch der Chancenwucher sollte sich rächen. In der Schlussphase schlug Memmingen eiskalt zu: Kirsamer nutzte einen der wenigen gefährlichen Vorstöße der Gäste und traf kurz vor Schluss zum umjubelten 1:0-Siegtreffer. Trotz der Niederlage durfte Augsburg II am Ende dennoch aufatmen, weil die Konkurrenz nicht mehr vorbeiziehen konnte.

DJK Vilzing – SpVgg Greuther Fürth II 5:2

Abstieg oder doch noch Relegation? Für die zweite Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth bleibt die Lage im Tabellenkeller auch nach dem letzten Spieltag völlig offen. Sportlich stand bereits seit vergangener Woche fest, dass das kleine Kleeblatt mindestens in die Relegation muss. Nach der Niederlage im direkten Kellerduell gegen Augsburg II war der direkte Klassenerhalt nicht mehr erreichbar. Mit zwei Punkten Vorsprung auf Rang 17 ging es für die Fürther deshalb vor allem darum, den direkten Absturz in die Bayernliga zu vermeiden. Wirklich sicher ist die Zukunft der Fiedler-Elf aber weiterhin nicht, denn sollte die Profi-Mannschaft der Franken noch aus der 2. Bundesliga absteigen, wäre auch der Regionalliga-Klassenerhalt der Reserve hinfällig. Dabei sah es am Huthgarten zunächst durchaus ordentlich für die Gäste aus. Während Konkurrent Aschaffenburg parallel gegen die Bayern-Amateure früh ins Hintertreffen geriet, ging auch Fürth selbst in Führung. Nach 23 Minuten drückte Akhalaia eine scharfe Hereingabe von der rechten Seite aus kurzer Distanz über die Linie und brachte das kleine Kleeblatt damit auf Kurs. Die Antwort der Gastgeber ließ allerdings nicht lange auf sich warten. Nur eine Minute später zeigte Schiedsrichter Christopher Knauer nach einem Foul von Keeper Menapace an Sedlaczek auf den Punkt. Jünger übernahm die Verantwortung, Menapace war zwar noch dran, bugsierte den Ball aber unglücklich selbst ins Netz zum schnellen 1:1-Ausgleich (25.). Kurz vor der Pause bekam Vilzing dann den nächsten Strafstoß zugesprochen, nachdem Haas im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Wieder trat Jünger an und diesmal verwandelte er souverän zur 2:1-Führung für die Hausherren (41.).

Nach der Pause meldete sich Fürth zunächst noch einmal zurück. König traf nach einer Freistoßflanke per Direktabnahme zum 2:2-Ausgleich und brachte neue Hoffnung für die Gäste (51.). Doch erneut hatte Vilzing die perfekte Antwort parat. Tiefenbrunner wurde kurz darauf steil geschickt und lupfte den Ball sehenswert über den herausstürmenden Menapace hinweg zur erneuten Führung ins Tor (52.). Spätestens mit dem 4:2 war die Partie dann entschieden. Sedlaczek setzte sich in der 64. Minute stark im Eins-gegen-eins durch und erhöhte mit einer schönen Einzelleistung für die Gastgeber. Fürth versuchte zwar noch einmal zurückzukommen, wirklich gefährlich wurde das kleine Kleeblatt aber kaum noch. In der Nachspielzeit setzte schließlich Fambo mit dem Treffer zum 5:2-Endstand den Schlusspunkt unter einen insgesamt verdienten Heimsieg der DJK Vilzing (90.+7).

VfB Eichstätt – TSV Buchbach 0:1

Der VfB Eichstätt hat sich mit einer weiteren bitteren 0:1-Niederlage aus der Regionalliga-Saison verabschiedet. Gegen den TSV Buchbach kassierten die Oberbayern bereits die nächste knappe Pleite – ein Ergebnis, das sich in dieser Spielzeit beinahe wie ein roter Faden durch die Saison zog. Den entscheidenden Treffer erzielten die Gäste bereits früh durch einen verwandelten Foulelfmeter von Bahar (12.). Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang und zahlreicher Chancen wollte dem VfB der Ausgleich einfach nicht mehr gelingen. Sportlich war vor allem die erste Halbzeit aus Sicht der Gastgeber zum Vergessen. Der VfB fand überhaupt nicht ins Spiel, leistete sich immer wieder einfache Ballverluste und kam offensiv kaum zur Entfaltung. Buchbach dagegen startete deutlich aktiver und bekam bereits nach zwölf Minuten einen Strafstoß zugesprochen. Ex-VfB-Spieler Stoßberger nahm einen leichten Kontakt von Spies dankend an und ging im Strafraum zu Boden. Bahar verwandelte den Elfmeter anschließend sicher zur frühen Führung für die Gäste (12.). Fast hätte Buchbach sogar noch nachgelegt, doch VfB-Keeper Sauernheimer verhinderte mit einer starken Parade aus kurzer Distanz das mögliche 0:2.

Auch nach dem Seitenwechsel tat sich Eichstätt zunächst weiter schwer. Erst ab der 60. Minute erhöhte der VfB spürbar den Druck und spielte nun fast ausschließlich auf das Tor der Gäste. Chancen waren plötzlich reichlich vorhanden, dazu kamen unzählige Standardsituationen und gefühlt eine Ecke nach der anderen. Doch entweder fehlte die letzte Präzision oder Buchbach-Keeper Brinkmann war zur Stelle. Vor allem bei mehreren Kopfbällen aus kürzester Distanz reagierte der Schlussmann überragend und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab schließlich Schittler, dessen Abschluss ebenfalls stark entschärft wurde. So blieb es am Ende beim nächsten frustrierenden 0:1 aus Sicht des VfB Eichstätt. Trotz einer dominanten Schlussphase und zahlreicher Möglichkeiten fehlte erneut das entscheidende Erfolgserlebnis vor dem gegnerischen Tor.