20. Neuzugang für den SSV Ulm: Taffertshofer bringt Zweitliga-Erfahrung an die Donau

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Der SSV Ulm 1846 treibt seinen großen Umbruch weiter mit Hochdruck voran. Nach dem bitteren Absturz von der 2. Bundesliga in die Regionalliga Südwest setzen die Spatzen auf einen kompletten Neustart. Mit Emanuel Taffertshofer verpflichtet der Traditionsklub bereits seinen 20. Neuzugang des Sommers und sichert sich einen Mittelfeldspieler, der auf eine lange Profikarriere in der 2. und 3. Liga zurückblicken kann.

Erfahrung für den Neustart beim SSV Ulm

Der SSV Ulm 1846 bleibt mit großem Abstand der aktivste Klub auf dem Transfermarkt der Regionalliga Südwest. Nach dem zweiten Abstieg in Folge und dem damit verbundenen Fall von der 2. Bundesliga in die Viertklassigkeit haben die Spatzen ihren Kader nahezu komplett neu aufgestellt. Ganz nach dem Motto „Alles auf Anfang“ bleibt bei den Ulmer Spatzen kein Stein auf dem anderen. Mit inzwischen 20 Neuzugängen läutet der Klub unter dem neuen Trainer Daniel Jungwirth eine neue Ära ein.

Pünktlich vor dem Start in die neue Saison präsentierte Ulm am Montag den nächsten Baustein für den erfolgreichen Neustart: Emanuel Taffertshofer. Der erfahrene Mittelfeldspieler soll mit seiner Routine helfen, die neu formierte Mannschaft schnell zusammenzuführen. „Mit Taffi bekommen wir nochmals eine Menge Erfahrung und Qualität in den Kader“, betont Sportdirektor Murat Isik bei der Vorstellung des 31-Jährigen.

Taffertshofer mit bewegter Karriere

Taffertshofer blickt auf eine bewegte Profikarriere zurück und soll im Mittelfeld künftig eine wichtige Rolle übernehmen. Seine ersten Schritte im Profifußball machte der gebürtige Landsberger beim TSV 1860 München, wo ihm der Sprung in die 2. Bundesliga gelang. Anschließend sammelte Taffertshofer bei den Würzburger Kickers, dem SV Sandhausen und dem SV Wehen Wiesbaden weitere wertvolle Erfahrungen. Insgesamt stehen für den Mittelfeldspieler 83 Einsätze in der 2. Bundesliga sowie 124 Partien in der 3. Liga zu Buche. Der Klub sei sehr froh, dass sich der Routinier „für unseren Weg entschieden hat und diesen gemeinsam mit uns gehen möchte“, zeigt sich Sportdirektor Isik glücklich über den Transfer.

Zuletzt war Taffertshofer beim zypriotischen Erstligisten Akritas Chloraka aktiv. Die Zeit im Ausland bezeichnete der ehemalige Löwe als „spannende Auslandserfahrung“, nun richtet sich sein Fokus aber wieder auf Deutschland. „Ich bin heiß darauf, mit der Mannschaft zu starten und werde versuchen, möglichst viel Input zu geben“, sagt der Neuzugang.

Sein Können unter Beweis stellen kann der Mittelfeldakteur, wenn es erstmals in der Saison 2026/27 um Punkte geht. Beim Traditionsduell mit den Stuttgarter Kickers am 7. August könnte er bereits eine entscheidende Rolle spielen. Nach dem Eröffnungsspiel auf der Waldau folgt anschließend sein erstes Heimspiel im neuen Dress gegen Kickers Offenbach.