Der FC Rot-Weiß Erfurt und der FC Carl Zeiss Jena trennten sich bei ihrer letzten Begegnung 2:1. Allerdings wurde der Erfolg der Erfurter durch die Verletzung von Türhüter Lorenz Otto überschattet. Nun hat der Verein auf Instagram ein Update zu dessen Gesundheitszustand veröffentlicht. Demnach erlitt der 25jährige ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Knieprellung. Dem Keeper gehe es mittlerweile aber den Umständen entsprechend besser.
Zu der Verletzung kam es im Rahmen des Thüringen Derbys am letzten Sonntag. In der zweiten Halbzeit prallten Otto und Jenas Angreifer Manassé Eshele zusammen. Für den Torwart endete die Partie damit vorzeitig. Er wurde für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Eshele bekam Gelb.
Seinen Platz im Tor nahm daraufhin Jaden Rodtnick ein. Er schaffte es, seinen Kasten bis zum Ende des Spiels sauber zu halten. Für Rodtnick handelte es sich hierbei nicht um eine Premiere. Schon in der letzten Spielzeit war er bereits als Vertreter für Otto zum Einsatz gekommen.
Zum jetzigen Zeitpunkt steht noch nicht fest, wie lange Rot-Weiß Erfurt auf Lorenz Otto verzichten muss. Die Mannschaft hat sich hierzu noch nicht geäußert. Aktuell ist wohl davon auszugehen, dass Rodtnick bei der nächsten Begegnung, dem Heimspiel gegen die U23 des 1. FC Magdeburg, in der Regionalliga Nordost wieder zwischen den Pfosten stehen wird. Danach stehen das Landespokalspiel beim SV Borsch und die Ligapartie beim FSV Luckenwalde an.


