Carsten Abbe legt den Vorsitz im Aufsichtsrat beim VfB Lübeck e.V. nieder

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Paul Manthey, der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats, hat bekanntgegeben, dass Carsten Abbe seinen Aufsichtsratsvorsitz beim VfB Lübeck e.V. aus gesundheitlichen und persönlichen Gründen niederlegen wird. Abbe scheidet auf eigenen Wunsch aus dem Aufsichtsrat aus.

Manthey betont in diesem Zusammenhang, Abbe sei im Herbst 2024 dazu bereit gewesen, Verantwortung im Aufsichtsrat und im Verein zu übernehmen. Er habe sich von Anfang an auf die Sacharbeit zum Wohl des Vereins fokussiert.

Der Start seiner Aufsichtsratskarriere war nicht leicht. Immerhin war der VfB Lübeck e.V. damals von einer schweren Finanzkrise betroffen. Diese sei bis jetzt noch nicht vollständig überwunden, so Manthey. Er erklärt, seine Kollegen aus dem Aufsichtsrat könnten seine persönliche Situation nachvollziehen und würden die Entscheidung, sich zurückzuziehen, respektieren. Gleichzeitig würde man den Schritt bedauern.

Carsten Abbe hat sich dazu entschlossen, noch so lange im Amt zu bleiben, bis der Profifußball in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert wurde. Somit bleibt er dem Verein noch ein paar Wochen erhalten.

Zudem wird auch die Zusammenarbeit zwischen dem VfB Lübeck und Sportvorstand Sebastian Harms beendet. Harms‘ Vertrag endet zum 30. Juni 2026, wobei er ab dem 1. Mai 2026 freigestellt wird. Nun, da der Profibereich in eine GmbH ausgegliedert wird, hat sich der Verein dazu entschlossen, seine Führungsstruktur neu auszurichten, so dass zum Beispiel die sportliche und die betriebswirtschaftliche Verantwortung enger miteinander verzahnt werden. Daher haben sich beide Seiten, Harms und der VfB Lübeck, darauf verständigt, die Zusammenarbeit zu beenden.