Regionalliga Südwest: Zusammenfassung des 30. Spieltags

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Der 30. Spieltag der Regionalliga Südwest ist absolviert und bot alles, was das Fußballherz begehrt. Ein Spiel, in dem Freud und Leid denkbar knapp beieinanderliegen, war das Derby zwischen Kickers Offenbach und dem FSV Frankfurt, die nach zwei späten Toren den sichergeglaubten Heimsieg der Offenbacher aus den Händen rissen. Weniger Drama, aber umso deutlicher wurde es in Steinbach, wo der TSV Schott Mainz beim 0:6 durch die Mangel gedreht wurde. Der Fokus lag jedoch besonders auf dem Topspiel zwischen der SG Sonnenhof Großaspach und dem SGV Freiberg, das die Hausherren überraschend deutlich für sich entscheiden konnten. Ärmste Seele auf dem Platz war SGV-Schlussmann Grawe, der mit einem Patzer das Unheil heraufbeschwor. Doch auch sonst bot der Spieltag einige Überraschungen: Eintracht Trier entführte drei Punkte aus Homburg, Sandhausen setzte seinen Aufwärtstrend in Mainz fort, und der FC Bayern Alzenau setzte trotz Unterzahl mit dem Sieg gegen den FC-Astoria Walldorf ein großes Ausrufezeichen.

SC Freiburg II – Bahlinger SC 4:0

Nach zuletzt vielversprechenden Auftritten ist der Aufschwung des Bahlinger SC beim SC Freiburg jäh zu Ende gegangen. Beim formstarken SC Freiburg II setzte es für das Schlusslicht eine klare 0:4-Niederlage – und damit den schnellen Rückschlag im Ligaalltag. Die Freiburger strotzten vor 1.122 Zuschauern nur so vor Selbstvertrauen und starteten dementsprechend offensiv in die Partie. Nach rund einer Viertelstunde wurde das auch erstmals auf der Anzeigetafel sichtbar: Steinmann brachte eine Flanke von rechts punktgenau in die Mitte, wo Fetsch aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob (15.). Nur wenig später legte die Freiburger Reserve direkt nach. Amegnaglo zog knapp außerhalb des Strafraums flach ab und stellte auf 2:0 (19.). Bahlingen wirkte in dieser Phase überrascht vom hohen Tempo der Gastgeber, fand danach aber etwas besser ins Spiel, ohne jedoch gefährlich werden zu können.

Mit Wiederanpfiff bot sich den Fans das gleiche Bild wie im ersten Durchgang. Freiburg bestimmte das Spiel nach Belieben. Nur gut acht Minuten waren in der zweiten Hälfte absolviert, da nutzten die Hausherren einen Fehler im Strafraum eiskalt aus: Fetsch stand erneut richtig und drückte den Ball zum 3:0 über die Linie (53.). Der BSC bemühte sich zwar sichtbar um Ergebniskosmetik, fand offensiv aber kaum Lösungen. Stattdessen spielte Freiburg das Geschehen kontrolliert herunter und ließ es kurz vor Schluss selbst noch einmal klingeln, als Catak nach einer Ecke zum 4:0-Endstand einköpfte (88.). Die Freiburger setzen ihren Erfolgslauf damit fort und fuhren einen wichtigen Dreier ein – denn auch die Konkurrenz war erfolgreich.

FC 08 Homburg – Eintracht Trier 1:2

Homburger Dauerdruck – und am Ende feiert Eintracht Trier einen überraschenden Auswärtssieg beim FC 08 Homburg. Dabei gingen die Gäste überraschend mutig in die Begegnung mit dem formstarken FCH. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde belohnten sich die Gäste für einen bis dato starken Auftritt: Sausen wurde mit einem Steilpass geschickt, ließ Homburgs Keeper Gelt aussteigen und schob eiskalt zum 1:0 ein (17.). Danach übernahm jedoch zunehmend der FCH das Kommando und drückte die Eintracht tief in die eigene Hälfte. Dennoch hatten die Gäste die große Chance auf den zweiten Treffer, als Trier einen Elfmeter zugesprochen bekam. Doch Schuster scheiterte an Gelt (31.). Auf der anderen Seite hätte Homburg kurz vor dem Halbzeitpfiff fast ausgeglichen, doch ein Fehler von Eintracht-Keeper Novakovic blieb ungenutzt (40.). So ging es mit der knappen Trierer Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Homburg den Druck und drängte auf den Ausgleich. Der sollte nach wenigen Minuten dann auch fallen: Goncalves nahm eine Kopfballablage im Strafraum direkt und stellte auf 1:1 (54.). Nun war die Heimelf endgültig am Drücker und wollte den Sieg. Allerdings fanden sie ein ums andere Mal ihren Meister in Novakovic, der über sich hinauswuchs und sein Team im Spiel hielt. In der Nachspielzeit gelang Trier dann der Lucky Punch: Held leitete eine Flanke entscheidend ins Tor weiter und sorgte damit für den überraschenden 2:1-Auswärtssieg. Ein bitterer Abend für Homburg, das besonders in der zweiten Hälfte mehrfach die Führung auf dem Fuß hatte – doch wie so häufig werden solche Nachlässigkeiten bestraft.

SG Barockstadt Fulda-Lehnerz – KSV Hessen Kassel 2:1

Die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz dreht nach einer starken zweiten Halbzeit einen Pausenrückstand gegen den KSV Hessen Kassel und feiert den dritten Sieg aus den letzten vier Spielen. Die Partie begann zunächst mit etwas mehr Kontrolle für die Hausherren, ehe Kassel nach einer Viertelstunde zuschlug: Dahlke kam im Fünfmeterraum zum Abschluss und brachte den Ball im Fallen zur 1:0-Führung über die Linie (15.). Doch auch nach dem Treffer blieb Fulda das aktivere Team und suchte den Weg in die Offensive, tat sich im letzten Drittel jedoch schwer. Auch weil Kassels Torwart Weyand in starker Form war, blieb es zur Pause bei der Gästeführung. Diese hätte kurz vor der Pause sogar noch deutlicher ausfallen können, doch SG-Keeper Zapico hielt mit zwei starken Paraden den knappen Rückstand fest.

In der zweiten Hälfte belohnte sich die SG Barockstadt, die deutlich besser aus der Kabine kam, nach rund einer Stunde Spielzeit: Dittmann spitzelte eine Hereingabe zum 1:1 über die Linie (61.). Nur wenig später legten die Hausherren nach. Nach einem Eckball war Ivankovic im Gewühl zur Stelle und köpfte zum 2:1 ein. Auch nach der Führung blieb Fulda am Drücker und hätte die Partie frühzeitig entscheiden können. Doch sowohl Göbel als auch Pomnitz scheiterten jeweils am Aluminium. Kassel versuchte zwar noch einmal zurückzukommen, blieb offensiv aber insgesamt zu harmlos, um die Heimelf ernsthaft in Gefahr zu bringen. So blieb es aufgrund eines stark verbesserten zweiten Durchgangs beim knappen Heimsieg für die SG Barockstadt Fulda-Lehnerz.

FC-Astoria Walldorf – FC Bayern Alzenau 0:3

Der FC Bayern Alzenau konnte am Dienstagabend trotz Unterzahl einen deutlichen Auswärtssieg beim FC-Astoria Walldorf einfahren. Von Beginn an zeigte Alzenau mehr Entschlossenheit und gab trotz der schwierigen Tabellensituation nicht auf. Gegen Mitte der ersten Halbzeit belohnten sich die Gäste für ihren engagierten Auftritt: Nach einem abgefälschten Abschluss von Brauburger zappelte der Ball erstmals im Netz (26.). Nur wenig später legten die Unterfranken nach. Nach einem Foul trat Garic zu einem Freistoß an und verwandelte diesen direkt zum 2:0 (34.). Von den Hausherren war offensiv nichts zu sehen, und Alzenau hatte keine große Mühe, das Spiel zu kontrollieren.

Nach der Kabinenansprache zur Pause kam der FC-Astoria Walldorf aktiver auf den Platz zurück und wollte den Anschluss erzielen. Doch weder Zor noch Egel gelang es, das Leder über die Linie zu bringen. Alzenau konzentrierte sich in dieser Phase auf die Verteidigung und musste die Begegnung ab der 69. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Nsandi in Unterzahl bestreiten. Doch selbst das brachte die Gäste nicht aus dem Konzept. Walldorf drängte zwar, blieb aber insgesamt zu harmlos. Im Gegensatz dazu zeigten sich die Gäste noch einmal effizient, als Ferukoski im Eins-gegen-eins gegen Schragl die Ruhe bewahrte und souverän zum 3:0-Endstand einschob (90.+2). Damit festigen die Gäste den 15. Platz, der zum Klassenerhalt reichen würde, sollte kein Südwest-Klub in die Regionalliga absteigen – doch danach sieht es nach aktuellem Stand nicht aus.

1. FSV Mainz 05 II – SV Sandhausen 1:3

Der SV Sandhausen scheint nach einer deutlichen Leistungssteigerung in den letzten Spielen doch noch mit einem guten Gefühl die Saison zu beenden. Das stellten die Gäste auch beim souveränen 3:1-Erfolg beim 1. FSV Mainz 05 II unter Beweis. Zwar erwischte Mainz den besseren Start und ging nach einem Umschaltmoment durch Schulz früh in Führung (4.), doch die Gäste schlugen zurück. Zunächst kontrollierten jedoch die Gastgeber Ball und Gegner, während Sandhausen nur schwer ins Spiel fand. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde der SVS aktiver, kam jedoch nicht mehr zum Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Sandhausen den Druck deutlich und belohnte sich mit dem Ausgleich: Routinier Testroet legte mustergültig auf Mamutovic ab, der flach ins lange Eck zum 1:1 vollendete (58.). Angetrieben durch den Ausgleich legte Sandhausen kurz vor Beginn der Schlussviertelstunde nach. Erneut war Testroet beteiligt, der nach einer Freistoßflanke aus dem rechten Halbfeld am höchsten stieg und zum 2:1 einköpfte (73.). Nach einem Foulspiel musste dann auch noch Amann mit der Ampelkarte vom Platz, was die Situation für die Hausherren zusätzlich erschwerte (81.). Sandhausen blieb dagegen konsequent und setzte durch Mamutovic mit einem sehenswerten Treffer den 3:1-Schlusspunkt. Dank einer starken zweiten Halbzeit fährt Sandhausen mit einem verdienten Auswärtssieg nach Hause und bestätigt seine gute Form.

Stuttgarter Kickers – TSG Balingen 4:1

Die Stuttgarter Kickers beenden gegen die TSG Balingen ihre Negativserie und siegen deutlich mit 4:1. Auf der Waldau zeigte das Team von Beginn an eine konzentrierte und spielstarke Leistung und beendete damit seine kleine Ergebniskrise eindrucksvoll. Der Start hätte für die Hausherren kaum besser verlaufen können, denn früh setzten die Kickers die erste Duftmarke. Nach einem Steckpass von Mauersberger lief Berisha frei auf das Tor der Gäste zu und schob zum 1:0 ein (9.). Nur wenige Minuten später legte Tomic nach und erhöhte mit einem platzierten Flachschuss auf 2:0 (13.). Die Gäste aus Balingen fanden in dieser Phase keinen Zugriff auf die Partie und hatten Glück, dass sie nicht noch das dritte Tor kassierten, als Mauersberger nur den Pfosten traf (20.). Bis zur Pause blieb die Partie klar in Stuttgarter Hand, auch wenn sich immer wieder kleine Unkonzentriertheiten einschlichen, die Balingen vereinzelt zu Chancen verhalfen.

Auch nach der Pause waren die Kickers das bestimmende Team und hatten nach einem Schuss von Tomic erneut Aluminiumpech, als der Ball an den Querbalken klatschte (55.). Kurz darauf fiel dann aber doch das dritte Tor: Frauendorf legte mustergültig auf Berisha ab, der volley zum 3:0 vollendete (56.). Balingen gab sich allerdings noch nicht geschlagen und kam etwas überraschend zum Anschlusstreffer. Birkic nutzte eine freie Schussposition und verkürzte auf 1:3 (65.). Wirklich spannend wurde es jedoch nicht mehr, da die Kickers das Spiel weiterhin souverän kontrollierten. In der Schlussphase sorgte Lockl mit einem sehenswerten Fallrückzieher noch für ein Highlight, verpasste das Tor jedoch knapp (72.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Tomic mit seinem Doppelpack zum 4:1-Endstand (89.). Ein insgesamt ungefährdeter und verdienter Heimsieg für die Stuttgarter Kickers, der auch in der Höhe in Ordnung geht.

Kickers Offenbach – FSV Frankfurt 3:3

Ein Derby, wie es im Buche steht: Emotionen, viele Tore und noch mehr Drama. Schon von Beginn an war die Begegnung zwischen Kickers Offenbach und dem FSV Frankfurt von viel Tempo geprägt. Dabei erwischte der abstiegsbedrohte Gastgeber den besseren Start und ging durch Berlinski, der nach einem langen Ball schneller war als FSV-Keeper Iwan, bereits in der Anfangsviertelstunde in Führung (13.). Nur wenige Minuten später legte der OFC nach – Abdelhadi traf nach einer Ecke aus rund 17 Metern sehenswert zum 2:0 (17.). Offenbach blieb am Drücker und hätte durch Arh Cesen sogar direkt noch einmal erhöhen können, doch sein Kopfball landete nur an der Latte. Der FSV Frankfurt brauchte etwas, fand dann aber besser ins Spiel und kam gegen Mitte der ersten Halbzeit zum Anschluss. Nach einer gelungenen Kombination stand Farouk am zweiten Pfosten frei und drosch den Ball zum 1:2 unter die Latte. Die Partie blieb hochintensiv, beide Teams suchten weiter konsequent den Weg nach vorne. Auch wenn die Bemühungen im ersten Abschnitt nicht mehr von Erfolg gekrönt waren, sahen die 6.359 Zuschauer am Bieberer Berg eine hochinteressante Partie.

Wie schon zu Beginn des Derbys wirkte Offenbach auch nach der Pause entschlossener und nutzte direkt die erste Chance. Korb fand in der Mitte Borsum, der aus kurzer Distanz per Kopf zum 3:1 einnickte (54.). In der Folge hatten Berlinski und Skolik Möglichkeiten zur Vorentscheidung, verpassten diese jedoch. Der FSV blieb im Spiel und deutete immer wieder an, dass die Partie noch nicht entschieden war. Und genau das bestätigte die Schlussphase eindrucksvoll: Zunächst kamen die Gäste nach einer Ecke durch Hildmann zum Anschluss (88.). Danach wurde es richtig wild. In der Nachspielzeit sah Abdelhadi nach einem Foul im Strafraum die Rote Karte, zudem gab es Elfmeter für Frankfurt. McDonald übernahm die Verantwortung und verwandelte zum 3:3-Endstand (90.+2). Der FSV gewinnt damit einen Punkt, während Kickers Offenbach zwei Zähler verliert. Aus neutraler Sicht war es jedoch ein Derby ganz nach dem Geschmack von Fußballromantikern.

TSV Steinbach Haiger – TSV Schott Mainz 6:0

Nächste Klatsche für den TSV Schott Mainz! Die Gäste kamen beim TSV Steinbach Haiger so richtig unter die Räder und offenbarten einmal mehr, warum sie im Tabellenkeller stehen. Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste denkbar schlecht: Schon mit der ersten Aktion nutzte Steinbach einen Patzer im Aufbau eiskalt aus, und Lee stellte früh auf 1:0 (1.). Schott wirkte auch danach völlig unsortiert, während der TSV zunächst weitere Chancen liegen ließ. Nach rund einer halben Stunde halfen die Gäste dann unglücklich zum zweiten Treffer mit, als Rimoldi eine Flanke ins eigene Tor abfälschte (28.). Bis zur Pause hätte Steinbach das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können, doch Mainz-Keeper Schulz verhinderte einen höheren Rückstand.

Nach einer längeren Unterbrechung zu Beginn des zweiten Durchgangs änderte sich am Spielverlauf wenig. Steinbach blieb klar tonangebend, konnte die zahlreichen Tormöglichkeiten zunächst jedoch nicht verwerten. Schott konnte sich kaum Entlastung verschaffen und wurde in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Nach zwanzig Minuten im zweiten Durchgang machte der Gastgeber dann endgültig alles klar: Mika traf nach Vorlage von Lee zum 3:0 (65.), ehe Lee nur zwei Minuten später selbst auf 4:0 erhöhte (67.). Auch hier wurde der Angreifer durch einen Fehler in der Mainzer Defensive tatkräftig unterstützt. In der Schlussphase wurde es dann richtig deutlich. Erst traf Singer nach einem Konter aus rund 18 Metern zum 5:0 (83.), bevor er wenig später Gleissner bediente, der zum 6:0-Endstand einschob. Ein bitterer Abend für den TSV Schott Mainz, dem die Tugenden, die im Abstiegskampf nötig sind, in allen Belangen fehlten.

SG Sonnenhof Großaspach – SGV Freiberg 4:0

Es war das absolute Topspiel am 30. Spieltag der Regionalliga Südwest: Spitzenreiter SG Sonnenhof Großaspach empfing den ersten Verfolger SGV Freiberg. Doch was als enges und umkämpftes Duell erwartet wurde, entpuppte sich als klare Angelegenheit. Vor über 6.000 Zuschauern begann die Partie zunächst ausgeglichen. Beide Teams haben ihre Stärken in der Offensive und suchten früh den Weg nach vorne, wirklich gefährliche Aktionen blieben jedoch zunächst aus. Mitte der ersten Halbzeit bekam Freiberg etwas mehr Kontrolle ins Spiel, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Dann aber kam es zur entscheidenden Phase, die das Spiel auf den Kopf stellte: Kurz vor der Pause unterlief SGV-Keeper Grawe ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau. Eisele schaltete blitzschnell und hob den Ball über den Keeper zum 1:0 ins Tor (38.). Nur zwei Minuten später wurde es für den Schlussmann der Gäste noch bitterer: Nach einem Foul von Grawe gab es Elfmeter, den Eisele souverän zum 2:0 verwandelte (42.). Mit diesem Doppelschlag ging es in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff blieben die Hausherren das dominante Team und sorgten früh für die Vorentscheidung. Nach einem feinen Steckpass von Maier erhöhte Rahn aus spitzem Winkel auf 3:0 (50.). Damit war auch die Moral der Gäste gebrochen, und Freiberg resignierte zunehmend. Den Schlusspunkt setzte Maier, der den bemitleidenswerten SGV-Schlussmann mit einem Tunnel zum 4:0 überwand (80.). Mit diesem deutlichen Sieg macht die SG Sonnenhof Großaspach einen großen Schritt in Richtung 3. Liga. Mit sechs Punkten Vorsprung benötigt der SGV Freiberg vier Spieltage vor Schluss bereits ein mittelgroßes Fußballwunder.