Im Rahmen einer Sitzung hat der Rat der Stadt Oberhausen beschlossen, dass die Maßnahmen für die Herstellung der Drittligatauglichkeit des Stadions von Rot-Weiß Oberhausen umgesetzt werden. In einer offiziellen Meldung auf den Seiten des Vereins heißt es, hiermit sei ein „wichtiger Schritt für die Zukunft unseres traditionsreichen Stadions und des gesamten Vereins auf den Weg gebracht“ worden.
Eine gremienübergreifende Arbeitsgruppe habe an Konzepten und Lösungen gearbeitet. Gleichzeitig sei auch der Austausch mit der Stadt Oberhausen weiter vorangetrieben worden.
Zu den Maßnahmen, die nun umgesetzt werden sollen, gehören unter anderem die Wiederherstellung des vierten Flutlichtmastes, das entsprechende Umrüsten auf LED, der Ausbau der Sicherheits- und Medieninfrastruktur und Optimierungen in Bezug auf Barrierefreiheit und Zuschauerkomfort.
Auf diese Weise sollen alle Voraussetzungen erfüllt werden, um den Anforderungen der 3. Liga zu entsprechen. Die Kosten für die Umsetzung des Projekts liegen bei etwa vier Millionen Euro.
Marcus Uhlig, der Vorstandsvorsitzende des SC Rot-Weiß Oberhausen, erklärt, man freue sich über den Beschluss des Rates. Dass die Entscheidung einstimmig getroffen wurde, sei „ein starkes Signal für den Sportstandort Oberhausen und die Zukunft des Stadion Niederrhein“. Zudem hebt Uhlig noch einmal hervor, dass es der Verein selbst war, der den Prozess ins Rollen gebracht hat. Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei von Respekt geprägt gewesen.