„Gemeinsam bauen wir die Zukunft“: VfB Lübeck präsentiert Rodewald und vier Neuzugänge

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Der VfB Lübeck hat nach der wochenlangen Vakanz auf der Trainerposition sowie offenen Fragezeichen in der Kaderplanung entscheidende personelle Weichen gestellt. Mit Kevin Rodewald übernimmt ein neuer Cheftrainer an der Lohmühle, zudem verstärken gleich vier Neuzugänge den Regionalligisten in Offensive und Defensive. Der Verein setzt damit sichtbar auf einen strukturierten Neuaufbau unter dem Leitmotiv „Gemeinsam bauen wir die Zukunft“.

Neuer Cheftrainer: Kevin Rodewald übernimmt

Nach dem Abschied von Guerino Capretti hat der VfB Lübeck die vakante Position auf der Trainerbank mit Kevin Rodewald neu besetzt. Der A-Lizenz-Inhaber wechselt vom FC Eilenburg nach Schleswig-Holstein und übernimmt ab sofort die Verantwortung an der Lohmühle. Rodewald gilt als Trainer mit klarem Fokus auf Entwicklung und Strukturarbeit. Seine bisherigen Stationen führten ihn unter anderem zum FC Hansa Rostock, wo er sowohl im Nachwuchsbereich als auch als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums tätig war. Zudem sammelte er im Herrenbereich wichtige Erfahrung in der Regionalliga Nordost. Die Verantwortlichen in Lübeck sehen in ihm deshalb einen Trainer, der sowohl junge Spieler weiterentwickeln als auch eine klare Spielidee implementieren kann.

So äußerte sich Sportvorstand Hanno Behrens positiv zur Verpflichtung: „Kevin passt sehr gut zu dem Weg, den wir als Verein einschlagen wollen. Er steht für klare Entwicklung, intensive Trainingsarbeit und eine moderne Spielidee.“ Gemeinsam mit Romain Brégerie betonte Behrens zudem, dass bei der Auswahl nicht nur die fachliche Qualifikation, sondern vor allem die Überzeugung für das Gesamtprojekt entscheidend gewesen sei.

Brégerie ergänzte, dass Rodewald die gewünschte Kombination aus sportlicher Idee und persönlicher Haltung mitbringe: „Uns war wichtig, einen Trainer zu finden, der unseren Neuaufbau wirklich mitträgt und diesen Prozess aktiv gestalten will. Kevin bringt genau diese Überzeugung mit.“

Auch Rodewald selbst blickt mit großer Vorfreude auf seine neue Aufgabe in Lübeck. Er sprach von einem „klaren Plan“ und einer gemeinsamen Vision, die ihn in den Gesprächen mit den Verantwortlichen überzeugt habe. Der VfB Lübeck biete laut ihm ein Umfeld mit viel Potenzial, leidenschaftlichen Fans und einer deutlichen sportlichen Perspektive.

Offensive verstärkt: Ajkic und Heiduck kommen

Doch nicht nur auf der Trainerposition konnte der VfB Lübeck Klarheit schaffen – auch in der Kaderplanung hat der Verein im Sinne seiner Neuausrichtung unter dem Leitmotiv „Gemeinsam bauen wir die Zukunft“ weitere personelle Entscheidungen getroffen. Mit Selim Ajkic und Lennard Heiduck stoßen zwei Offensivspieler zum Regionalligisten, die unterschiedliche Profile mitbringen, aber beide für mehr Durchschlagskraft im Angriff sorgen sollen.

Selim Ajkic kommt nach einer starken Saison beim TSV Sasel an die Lohmühle, nachdem er mit einer hohen Trefferquote (37 Tore in 34 Spielen) auf sich aufmerksam machte. Der 1,95 Meter große Mittelstürmer gilt als klassischer Strafraumspieler, der durch Körperlichkeit, Kopfballstärke und Präsenz im Abschlusszentrum überzeugt. Behrens ordnet die Verpflichtung als wichtigen Baustein im neuen sportlichen Konzept ein: „Selim hat in der vergangenen Saison eindrucksvoll bewiesen, welche Qualitäten er im Strafraum besitzt. Seine Torquote spricht für sich, aber sie ist nicht der einzige Grund für unsere Entscheidung. Er arbeitet enorm für die Mannschaft, bringt eine starke Mentalität mit und passt hervorragend in unser Anforderungsprofil.“

Gleichzeitig hebt der Sportvorstand die Perspektive hervor, die der VfB mit dem Angreifer verbindet: „Wir sind überzeugt, dass er auch bei uns den nächsten Entwicklungsschritt gehen wird.“ Ajkic selbst sieht den Wechsel als wichtigen Schritt in seiner Laufbahn und betont die sportliche Herausforderung: „Für mich ist der VfB Lübeck ein Verein mit klarer Struktur und großen Ambitionen. Ich will meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam erfolgreich sind und mich hier weiterentwickeln.“

Perspektivspieler mit Entwicklungspotenzial

Auch bei Lennard Heiduck setzen die Verantwortlichen bewusst auf Entwicklung und Perspektive. Der junge Offensivspieler soll nicht nur kurzfristig Impulse setzen, sondern langfristig in das sportliche Konzept hineinwachsen. Die Sportvorstände sehen in ihm einen Spieler mit großem Entwicklungspotenzial: „Lennard ist ein junger Spieler, der sich seine Tore erarbeitet und in seinem Alter bereits viel Entwicklungspotenzial mitbringt. Wir möchten ihm bei uns die Möglichkeit geben, sich auf einem höheren Niveau weiterzuentwickeln. Gemeinsam wollen wir seine nächsten Schritte gehen und sind überzeugt, dass er sich bei uns sehr gut entwickeln kann.“

Im Zentrum steht dabei die Idee, junge Spieler gezielt zu fördern und Schritt für Schritt an das Niveau der Regionalliga-Spitze heranzuführen. Heiduck selbst unterstreicht diesen Ansatz und blickt entsprechend motiviert auf seine neue Aufgabe: „Der Wechsel zum VfB Lübeck ist für mich eine große Chance. Ich möchte täglich dazulernen, mich weiterentwickeln und meinen Teil dazu beitragen, dass wir als Mannschaft erfolgreich sind.“ Besonders die Gespräche mit den Verantwortlichen hätten ihn überzeugt, da sie eine klare sportliche Linie erkennen ließen: „Die Gespräche haben mir ein sehr gutes Gefühl gegeben und gezeigt, welchen Weg der Verein einschlagen möchte. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit der Mannschaft, den Fans und dem gesamten Verein die Zukunft aufzubauen.“

Flexibilität und Stabilität: Dittrich und Schütt verstärken die Hintermannschaft

Auch in der Defensive hat der VfB Lübeck im Sinne seiner sportlichen Neuausrichtung unter dem Leitmotiv „Gemeinsam bauen wir die Zukunft“ nachgelegt und den Kader gezielt um zwei Spieler erweitert, die sowohl Stabilität als auch Variabilität in die Hintermannschaft bringen sollen. Mit Jonas Dittrich und Maximilian Schütt erhält der VfB zusätzliche Optionen.

Jonas Dittrich kommt mit einer fundierten Ausbildung aus dem Nachwuchs des Chemnitzer FC an die Lohmühle und sammelte anschließend beim VfB Auerbach sowie zuletzt beim FSV Zwickau wertvolle Erfahrungen in der Regionalliga Nordost. Dort absolvierte er in der vergangenen Saison 25 Ligaspiele sowie vier Einsätze im Sachsenpokal und konnte sich als zuverlässige Größe im Defensivverbund etablieren. Besonders seine Vielseitigkeit gilt als entscheidender Faktor für die Verpflichtung: Der beidfüßige Abwehrspieler kann sowohl auf der rechten Außenbahn in der Defensive und im Mittelfeld als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden und verleiht dem Kader damit zusätzliche taktische Flexibilität.

Dittrich selbst beschreibt den Wechsel nach Lübeck als bewussten Schritt in seiner Entwicklung und zeigt sich überzeugt vom eingeschlagenen Weg des Vereins: „Ich habe schnell gemerkt, dass beim VfB etwas entsteht. Die Gespräche waren sehr ehrlich und offen, und ich hatte sofort das Gefühl, dass dieser Verein der richtige Schritt für mich ist.“ Besonders die sportliche Perspektive und das Umfeld hätten ihn überzeugt: „Ich möchte mich hier sportlich weiterentwickeln, Verantwortung übernehmen und mit der Mannschaft erfolgreich sein. Auf die Atmosphäre an der Lohmühle freue ich mich besonders.“

Auch die sportliche Leitung des VfB Lübeck sieht in ihm einen wichtigen Baustein für die kommende Saison. Sowohl Brégerie als auch Behrens betonen dabei vor allem sein vielseitiges Profil und seine taktische Ausbildung: „Jonas bringt Eigenschaften mit, die auf seiner Position sehr gefragt sind. Er ist laufstark, taktisch gut ausgebildet und durch seine Beidfüßigkeit vielseitig einsetzbar. Solche Spieler geben einer Mannschaft zusätzliche Möglichkeiten.“ Gleichzeitig verweisen beide auf sein Entwicklungspotenzial, das im Rahmen des Neuaufbaus gezielt gefördert werden soll: „Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt machen kann.“

Erfahrung für das Abwehrzentrum

Außerdem verpflichtet der VfB mit Maximilian Schütt einen Innenverteidiger, der bereits umfangreiche Erfahrung in der Regionalliga Nord mitbringt und für physische Stabilität im Abwehrzentrum sorgen soll. Der 1,94 Meter große Defensivspieler absolvierte in der vergangenen Saison 30 Regionalligaspiele für den Bremer SV, erzielte dabei zwei Treffer und bereitete drei weitere Tore vor. Zuvor lief er bereits für Vereine wie Eintracht Norderstedt und Lok Leipzig auf.

Die Verantwortlichen sehen in Schütt vor allem einen robusten und verlässlichen Baustein für die Defensive. Hanno Behrens beschreibt das Anforderungsprofil klar: „Maximilian bringt genau die Eigenschaften mit, die wir für unsere Hintermannschaft gesucht haben. Er ist körperlich stark, zweikampfsicher und verfügt trotz seines jungen Alters bereits über viel Erfahrung im Regionalligafußball.“ Gleichzeitig wird auch hier die langfristige Perspektive betont, die über die reine Verstärkung hinausgeht: „Er passt hervorragend zu unserer Idee, eine hungrige Mannschaft aufzubauen.“

Schütt selbst blickt mit großer Vorfreude auf seine neue Aufgabe in Lübeck und hebt dabei sowohl die Gespräche mit den Verantwortlichen als auch die sportliche Vision des Vereins hervor: „Der VfB Lübeck ist ein Verein mit einer enormen Strahlkraft und einer großen Geschichte. Die Gespräche mit Hanno und Romain waren von Anfang an sehr überzeugend.“ Besonders wichtig sei für ihn, Teil eines klaren Entwicklungsprojekts zu sein: „Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass wir gemeinsam eine erfolgreiche Zukunft gestalten, und freue mich darauf, die Fans an der Lohmühle kennenzulernen.“

Sowohl Cheftrainer Kevin Rodewald als auch die Neuzugänge Ajkic und Dittrich verewigten sich – passend zum Leitmotiv „Gemeinsam bauen wir Zukunft“ – mit einer Unterschrift auf einem Stein. Dieser steht symbolisch für das Fundament des gemeinsamen Neustarts und den langfristigen Aufbau beim VfB Lübeck.