VfB Lübeck und Vorstandsvorsitzender Dr. Gudel beenden Zusammenarbeit

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Die Zusammenarbeit zwischen dem VfB Lübeck und dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Dieter Gudel wird nach der Saison 2025/26 nicht weiter fortgeführt. Nach intensivem Austausch haben sich beide Seiten auf diese Entscheidung verständigt.

In einer offiziellen Meldung heißt es, dass die „Mission des Vorstandsvorsitzenden zur Neuaufstellung des VfB mit Ablauf seines Vertrages zum 30.06.2026 abgeschlossen“ sei. Bis zu diesem Tag wird Dr. Gudel allerdings wie gewohnt arbeiten. Ziel ist es hierbei unter anderem, die Vorbereitung der Ausgliederung des Profispielbetriebs in die VfB Lübeck Fußballspielbetrieb GmbH weiter zu unterstützen. Das dazugehörige Konzept soll den Mitgliedern am 15.06.2026 im Rahmen einer außerordentlichen Versammlung gezeigt werden.

Paul Manthey, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Lübeck, sagt, Dr. Gundel habe den VfB „durch eine der schwierigsten Phasen der jüngeren Vereinsgeschichte geführt“. Dabei habe er viele wegweisende Ergebnisse erzielt. Es sei ihm zum Beispiel gelungen, während der Krise 2024/25 entschlossen zu handeln. Zudem wurde während seiner Zeit die Anzahl von 2.000 Mitgliedern geknackt.

Und auch Dr. Gundel selbst bedankt sich für das Vertrauen, das ihm der Aufsichtsrat entgegengebracht hat. Er spricht von einer „sehr intensiven Zeit“, und davon, dass alle alles dafür getan hätten, den Verein zu stabilisieren und neu aufzustellen. Er werde den VfB Lübeck nun als Mitglied unterstützen.

Jetzt wurde bekannt, dass Hanno Behrens und Romain Brégerie mit einer gleichberechtigten Doppelspitze den neuen Vorstand Sport bilden werden. Sollte im Rahmen der Mitgliederversammlung die Ausgliederung des Spielbetriebs in die VfB Lübeck Fußballspielbetrieb GmbH beschlossen werden, werden beide im Anschluss die Geschäftsführung übernehmen.

Behrens bringt viel Erfahrung aus seiner Profikarriere im deutschen Fußball mit. Er stand bei etwa 400 Profispielen auf dem Platz. Beim 1. FC Nürnberg trug er die Kapitänsbinde. Und mit Darmstadt 98 schaffte er es in die 1. Bundesliga. Zuletzt arbeitete Behrens als Co-Trainer beim Hamburger SV in der U14.

Auch Brégerie spielte lange im Profibereich. Er war in mehr als 300 Pflichtspielen mit dabei und sorgte mit sechs Toren in 33 Zweitliga-Spielen mit dafür, dass Darmstadt 98 in der Saison 2014/15 die Vizemeisterschaft für sich verbuchen konnte. Unter anderem stehen auch Stationen beim FC Ingolstadt 04 und Dynamo Dresden in seinem Lebenslauf.