Wenig Bewegung bei Transfers des FSV Frankfurt – weiterer Handlungsbedarf in der Offensive

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Beim FSV Frankfurt ist auf dem Transfermarkt bislang wenig los. . Im Gegensatz zu anderen Regionalligisten, die wesentlich mehr Transferaktivität bewiesen, haben die Bornheimer bislang lediglich zwei externe Neuzugänge präsentiert. Nach Ansicht von Trainer Victor Kleinhenz soll jedoch noch der ein oder andere Spieler folgen. Handlungsbedarf sieht der Coach vor allem in der Offensive, in der die Frankfurter mit dem Abgang von Spielmacher Amin Farouk einen großen Verlust hinnehmen mussten.

Erst zwei Transfers – FSV will Aktivität auf dem Transfermarkt erhöhen

Einer der Neuzugänge ist Rückkehrer Filip Pandza, der bereits im Nachwuchs der Frankfurter ausgebildet wurde und schon früher am Bornheimer Hang aktiv war. Nach 16 Regionalliga-Einsätzen vor zwei Jahren zog es den 26-jährigen Stürmer zu Bayern Alzenau, wo er zunächst den Aufstieg schaffte und in der letzten Saison den Abstieg aus der Regionalliga Südwest nicht verhindern konnte. Nun erhält er erneut die Chance, sich beim FSV zu behaupten.

Der zweite Neue im Kader der Hessen ist Mittelfeldspieler David Deger, der vom FC Augsburg II aus der Regionalliga Bayern kommt. Die Verpflichtung trägt deutlich die Handschrift von Trainer Kleinhenz, der Deger bereits aus seiner Zeit beim TSV Aubstadt und beim 1. FC Schweinfurt 05 kennt und zudem selbst im Nachwuchsbereich des FCA tätig war. „Ich habe mich für den Wechsel zum FSV entschieden, weil mich die Bemühungen und das Vertrauen des Trainers von Anfang an überzeugt haben“, so Deger.

Doch bei den beiden Neuzugängen soll es nach Kleinhenz, der die Nachfolge von Tim Görner angetreten hat, nicht bleiben. „Wir wollen in allen Mannschaftsteilen noch etwas machen“, erklärte der 35-Jährige. Insgesamt sollen noch drei bis vier Feldspieler dazustoßen. In welcher Form dies geschieht, hängt dabei vor allem von der Personalie Birkan Celik ab. Der Offensivspieler hat zwar ein Vertragsangebot vorliegen, steht jedoch offenbar vor dem Absprung. Mit sieben Toren in 32 Spielen hat sich der 24-Jährige bei mehreren Klubs in den Fokus gespielt – ein Verbleib in Bornheim gilt daher als unwahrscheinlich.

Nach dem Abgang von Leistungsträger Amin Farouk, der sich dem Drittligisten SC Verl anschließt, hat sich der Handlungsdruck beim FSV Frankfurt insbesondere in der Offensive noch einmal erhöht. Der 22-Jährige hinterlässt im Angriff eine große Lücke, die der FSV zeitnah schließen muss.

Regionalliga Südwest – Kleinhenz warnt vor höherem Niveau

In den verbleibenden knapp sechs Wochen bis zum Saisonstart der Regionalliga Südwest (7. bis 9. August) stehen Mannschaft und Trainerteam des FSV Frankfurt vor intensiver Vorbereitungsarbeit. Kleinhenz rechnet dabei mit einem deutlich höheren Niveau in der kommenden Spielzeit.

„Die Liga ist zu hundert Prozent stärker als in der vergangenen Saison“, betont der 35-Jährige. Grund dafür sei unter anderem die Zusammensetzung der Liga: Die vier Absteiger der Vorsaison – der Bahlinger SC, die TSG Balingen, der TSV Mainz sowie Bayern Alzenau – hätten nur bedingt mithalten können, der Abstieg in die Oberliga sei teilweise bereits früh absehbar gewesen.

Gleichzeitig stoßen mit dem VfR Mannheim, dem VfR Aalen sowie den U23-Teams von Eintracht Frankfurt und dem 1. FC Kaiserslautern mehrere Mannschaften mit hoher Qualität in die Regionalliga Südwest dazu. Dadurch dürfte sich das Leistungsniveau insgesamt spürbar erhöhen, so die Einschätzung des FSV-Trainers.