Paukenschlag bei der SpVgg Unterhaching! Bender geht – Haching steht plötzlich ohne Trainer da

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Die Zeit läuft, die Mannschaften schwitzen bei heißen Temperaturen in der Vorbereitung auf den kurz bevorstehenden Saisonstart. Und mitten in dieser intensiven Phase der Sommervorbereitung muss die SpVgg Unterhaching einen schweren Rückschlag verkraften. Sven Bender verlässt die Spielvereinigung und ist nicht mehr länger Trainer des Regionalligisten. Es hatte sich zwar angedeutet, doch wenige Wochen vor dem Auftakt in der Regionalliga Bayern sorgt die Trennung aufgrund „unterschiedlicher Auffassungen“ für einen Knall bei den Vorstädtern.

Neue Baustelle: Sven Bender verlässt Unterhaching nach zwei Jahren

Nur zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison der Regionalliga Bayern sorgt die SpVgg Unterhaching für ein enormes Beben: Cheftrainer Sven Bender ist nicht mehr im Amt. Der Klub und der ehemalige Nationalspieler gehen nach zwei Jahren durchaus erfolgreicher Zusammenarbeit getrennte Wege. Wie der Verein mitteilte, habe es nach einem Gespräch zwischen Bender und Präsident Manfred Schwabl unterschiedliche Vorstellungen über die künftige sportliche Ausrichtung gegeben. „Die unterschiedlichen Auffassungen über die zukünftige sportliche Ausrichtung und Zielsetzung des Vereins waren nicht mehr in Einklang zu bringen“, heißt es in der Mitteilung. Die Konsequenz: Die gemeinsame Zeit endet vorzeitig. Mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi verlässt auch Co-Trainer Thomas Kasparetti den Verein. Die Zukunft von Co-Trainer Marc Endres ist dagegen noch offen.

Bender selbst blickt trotz der Trennung dankbar auf seine Zeit in Haching zurück. „Ich bin dem Verein sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, den nächsten Schritt in meiner Entwicklung als Trainer zu gehen“, erklärte der 36-Jährige. „Ich blicke auf viele besondere Momente zurück, die mir in guter Erinnerung bleiben werden.“ Bender hatte die Mannschaft im Dezember 2024 zunächst interimsweise übernommen, nachdem sich der Klub von Marc Unterberger getrennt hatte. Im Sommer 2025 wurde Bender schließlich zum Cheftrainer befördert und lieferte zunächst starke Ergebnisse.

In seiner ersten Saison als Verantwortlicher führte er die Münchner Vorstädter auf Platz drei der Regionalliga Bayern. Lange Zeit mischte Haching sogar im Kampf um die Meisterschaft und den möglichen Einzug in den DFB-Pokal mit. Doch nachdem der Verein aus finanziellen Gründen auf einen möglichen Aufstieg in die 3. Liga verzichtete, verlor die Mannschaft im Saisonendspurt an Schwung. Hinter den Kulissen sorgte die Entscheidung offenbar für Unruhe, und das Verhältnis zwischen den Verantwortlichen wurde kühler. Nun folgt kurz vor dem Saisonstart die Konsequenz: Haching und Bender gehen getrennte Wege.

Bender verabschiedet sich dennoch mit guten Wünschen für seinen bisherigen Klub: „Ich wünsche der Mannschaft und dem gesamten Verein für die Zukunft alles Gute und hoffe, dass die kommenden Herausforderungen erfolgreich gemeistert und die gesteckten Ziele erreicht werden.“

Schwabl bedauert Bender-Aus: „Die Entscheidung hat uns überrascht“

Die Trennung von Sven Bender kam für die SpVgg Unterhaching offenbar unerwartet. Präsident Manfred Schwabl zeigte sich nach dem Abschied des Trainers enttäuscht. Zugleich steht der Verein vor der schwierigen Aufgabe, kurzfristig einen Nachfolger zu finden. „Natürlich hat uns die Entscheidung und die Kurzfristigkeit überrascht“, erklärte Schwabl. Der Klub wolle nun „schnellstmöglich eine passende Lösung für diese Position finden“. Dabei betonte der Haching-Boss ausdrücklich die Verdienste des ehemaligen Nationalspielers. Bender habe „einen hervorragenden Job gemacht“ und die Mannschaft „in einer schwierigen Phase bis auf den dritten Tabellenplatz der Regionalliga geführt“.

Besonders hob Schwabl hervor, dass Bender den eingeschlagenen Weg des Vereins mitgetragen habe: „Beeindruckt hat uns seine Bereitschaft, den Hachinger Weg mit voller Überzeugung mitzugehen – obwohl die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen alles andere als einfach waren.“