SpVgg Unterhaching holt ersten externen Neuzugang und überzeugt bei Turnier in Pfarrkirchen

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Die SpVgg Unterhaching setzt ihre personelle Neuaufstellung nach zahlreichen Abgängen fort und präsentiert mit Alexander Beusch den ersten externen Neuzugang des Sommers. Während mehrere Leistungsträger den Regionalligisten in den vergangenen Wochen verlassen haben und sich der Verein sportlich wie strukturell neu ausrichtet, soll der 23-jährige Offensivspieler frische Impulse auf den Flügelpositionen bringen. Beusch kommt vom VfB Eichstätt und bringt bereits umfangreiche Erfahrung aus der Regionalliga Bayern mit, wo er zuletzt durch Tempo, Flexibilität und Offensivdrang überzeugte.

Personeller Aderlass in Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching erlebt in der aktuellen Transferphase einen deutlichen Umbruch. Nach einer erfolgreichen Saison in der Regionalliga Bayern, in deren Folge der Verein auf die Möglichkeit eines Aufstiegs verzichtete, schlitterte die Mannschaft zwischenzeitlich in eine leichte Ergebniskrise. Nach der Saison entschieden sich mehrere Stammkräfte für einen Vereinswechsel, um ihre persönliche Entwicklung bei neuen Klubs voranzutreiben.

Unter den Abgängen befinden sich unter anderem Leistungsträger Simon Skarlatidis, Christoph Ehelich und Tim Hannemann. Zuletzt kamen mit Christopher Negele und Nils Ortel zwei weitere namhafte Abgänge hinzu. Negele, gebürtiger Ulmer, wechselt zum SSV 1846 Ulm Fußball und unterschreibt dort einen Vertrag bis 2027. Der 21-Jährige absolvierte in der vergangenen Spielzeit 22 Partien in der Regionalliga sowie drei Einsätze im bayerischen Landespokal und war dabei an sechs Toren beteiligt.

Auch Nils Ortel verlässt den Verein nach insgesamt neun Jahren. Der 22-jährige Mittelfeldspieler, der sowohl in der 3. Liga als auch in der Regionalliga für Unterhaching zum Einsatz kam, schließt sich dem belgischen Zweitligisten Royal Francs Borains an und wagt damit den Schritt ins Ausland.

Erster externer Neuzugang: SpVgg Unterhaching bedient sich beim VfB Eichstätt

Die SpVgg Unterhaching steht nach einem personellen Aderlass vor einer Neuausrichtung. Angesichts finanzieller Einschränkungen dürfte der Kader künftig verstärkt durch eigene Nachwuchsspieler ergänzt werden.

Nun vermelden die Vorstädter jedoch auch den ersten externen Neuzugang des Sommers: Alexander Beusch wechselt vom VfB Eichstätt nach Unterhaching. Der 23-jährige Offensivspieler ist auf beiden Flügeln einsetzbar und bringt bereits reichlich Erfahrung aus der Regionalliga Bayern mit.

Beusch durchlief zuvor unter anderem Stationen bei der zweiten Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth sowie beim SC Eltersdorf, ehe er im Sommer 2025 nach Eichstätt wechselte. Dort kam er in der vergangenen Saison auf 33 Einsätze und bereitete sieben Treffer vor. Insgesamt stehen bereits 66 Regionalliga-Partien in seiner bisherigen Laufbahn zu Buche.

Sportdirektor Markus Schwabl zeigt sich entsprechend zufrieden mit dem Neuzugang: „Alex bringt enormes Tempo und Dynamik mit und ist auf beiden Flügeln variabel einsetzbar. Er ist ein Spieler, der ständig die Tiefe bedroht und eine außergewöhnliche Mentalität im Spiel gegen den Ball besitzt. Seine Art und Weise, Fußball zu spielen, passt sehr gut zu unserer sportlichen Ausrichtung.“

Härtetest unter extremen Bedingungen: Unterhaching zeigt sich in guter Form

Ob die verjüngte Mannschaft auch an die starken Leistungen der Vorsaison anknüpfen kann, bleibt abzuwarten. Nach einem intensiven letzten Wochenende zeigt sich das Team jedoch konkurrenzfähig, nachdem die SpVgg beim Siloking-Cup in Kirchanschöring den zweiten Platz belegte.

Im Auftaktspiel des Tages traf die SpVgg Unterhaching auf den Ligarivalen SV Wacker Burghausen. Trotz hoher Temperaturen entwickelte sich eine umkämpfte und abwechslungsreiche Partie, in der Cornelius Pfeiffer in der 18. Minute den entscheidenden Moment setzte. Der Angreifer setzte sich energisch durch und vollendete mit einem platzierten Abschluss ins lange Eck zum 1:0-Erfolg.

Mit diesem Sieg sicherten sich die Vorstädter den Einzug ins Finale gegen Gastgeber SV Kirchanschöring. Dort begegneten sich beide Teams über weite Strecken auf Augenhöhe, wobei Haching vor allem in der Schlussphase die besseren Chancen auf den Turniersieg hatte. Zweimal scheiterten die Rot-Blauen jedoch am stark reagierenden Kirchanschöringer Schlussmann Moritz Hutt.

In die stärkste Phase der Hachinger hinein nutzte Kirchanschöring einen schnellen Gegenstoß eiskalt aus: Nico Schiedermeier traf zur entscheidenden 1:0-Führung. Dabei blieb es bis zum Abpfiff, sodass sich die Spielvereinigung letztlich mit dem zweiten Platz beim Siloking-Cup hinter den Gastgebern sowie vor den Ligakonkurrenten SV Wacker Burghausen und TSV Buchbach begnügen musste.

Das anschließende Jubiläumsspiel gegen den Bezirksliga-Absteiger TuS 1860 Pfarrkirchen entschied die Spielvereinigung dann standesgemäß mit 4:0 für sich. „Das waren gute Tests, natürlich unter erschwerten Bedingungen. Wir sind deshalb froh, dass wir neben den Erkenntnissen, die wir gewinnen konnten, auch gesund durch die extreme Hitze gekommen sind“, zeigte sich Cheftrainer Sven Bender zufrieden mit der Entwicklung.